1. SÄULE: Wir wollen Gott lieben!


© Hauser/photocase.com
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Die Liebe zu Gott, dem Vater, soll in allen Bereichen unseres Gemeindelebens erkennbar sein. Die Abhängigkeit von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, und das Angewiesensein auf seine Gnade soll unsere Frömmigkeit prägen. Die Freude über die Kraft und den Beistand des Heiligen Geistes und die Unterordnung unter seine Leitung soll unsere Gemeinschaft und unser Tun bestimmen. Die Bibel als das Wort Gottes soll uns Maßstab für Glauben, Leben und Handeln sein. In allen Veranstaltungen, Angeboten und Arbeitszweigen der Gemeinde soll zum Ausdruck kommen, dass wir Gott lieben und Ihm zur Ehre leben wollen!


1. Die Anbetung Gottes ist nicht nur eine Frage des Frömmigkeitsstils, sondern vor allem eine Frage des Lebensstils. Zu einem solchen Lebensstil, der Gott ehrt, sollen alle Veranstaltungen und Gemeindeangebote ermutigen.

 

2. Biblische Lehre, prophetische Verkündigung und der Ruf zur Umkehr und zur Christusnachfolge haben ihren Platz vor allem in den Gottesdiensten und Bibelstunden. Hier wollen wir Gemeindeglieder und Gäste gleichermaßen erreichen und ansprechen. Wir legen dabei Wert auf eine geheiligte Vielfalt in Liedgut, Stilmitteln und Ausdrucksformen, um Gemeinschaft zwischen Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und Prägung und unterschiedlichen Alters zu ermöglichen.

 

3. Wir wollen betende Gemeinde sein und darum auf allen Ebenen des Gemeindelebens beim Arbeiten das Beten nicht vergessen und beim Beten nicht das Arbeiten! In unseren Versammlungen, in den Mitarbeiterzusammenkünften und in besonderen Gebetskreisen sollen Lob und Dank, Fürbitte und betendes Hören auf die Impulse des Heiligen Geistes ihren Platz haben. Die Möglichkeit zur persönlichen Fürbitte und Segnung durch die Ältesten und andere Mitarbeiter der Gemeinde soll ein ständiges Angebot sein.

 

4. An unserem Miteinander soll erkennbar sein, dass wir Gott lieben und uns von ihm geliebt wissen. Die Bereitschaft zur Versöhnung, zur gegenseitigen Vergebung und Annahme und zur Gemeinschaft im Teilen und Mitteilen ist unmittelbarer Ausdruck der Liebe zu Gott.


Einige ausgewählte Texte zum biblischen Hintergrund ~ Gott lieben

 Matthäus 22, 37-40
»Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.«


Johannes 14, 15
»Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten; … «


Apostelgeschichte 2, 42
»Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten. «


1. Korinther 14, 1
»Strebt nach der Liebe; eifert aber nach den geistlichen Gaben, besonders aber, dass ihr weissagt!«


Epheser 1, 3-6
»Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus, wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe … zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten.«


Kolosser 3, 16+17
»Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig! Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade! Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn!«


1. Johannes 4, 7-21
»Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott; und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden …. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm … Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat. Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.«


Offenbarung 2, 4
»Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.«