2. SÄULE: Wir wollen Suchende finden!


© André Dujardin/photocase.com
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Wir wollen, dass viele Menschen zum Glauben an Jesus Christus kommen und in unserer Gemeinde ein geistliches Zuhause finden. Wir wollen uns mit Liebe und Fantasie zu denen aufmachen, die Gott schon darauf vorbereitet hat, Ihn zu suchen und zu finden. Dabei wollen wir ihnen nichts von der Freude und nichts vom Ernst der biblischen Botschaft verschweigen und sie im Auftrag von Jesus Christus zur Umkehr und zum Glauben rufen.

 

1. In allen unseren Versammlungen (ausgenommen sind die geschlossenen Mitgliederversammlungen und manche Gremien und Dienstgruppen) wollen wir auf Gäste und Freunde eingestellt sein, ihnen in der Gesinnung Jesu wertschätzend und ehrlich zugewandt begegnen und sie so die Liebe Gottes spüren lassen. Wir wollen darauf vertrauen, dass das Zeugnis authentischer Gemeindefrömmigkeit seine missionarische Wirkung haben wird.

 

2. Alle Gemeindeglieder sollen ermutigt werden, Gelegenheiten zum persönlichen Zeugnis im Alltag zu nutzen. Schulungen zum Führen von Gesprächen über den Glauben und zur Seelsorge sollen angeboten werden.

 

3. Einzelne Gemeindeglieder und manche Gruppen der Gemeinde sind besonders begabt und motiviert, suchende Menschen zur Begegnung mit Jesus Christus im Raum der Gemeinde einzuladen. Ihr evangelistischer Dienst soll begleitet, unterstützt und mit der sonstigen Gemeindearbeit verbunden werden.

 

4. Veranstaltungen, in denen es darum geht, erste Begegnungen mit Gott zu ermöglichen, oder in denen über die Grundfragen des christlichen Glaubens informiert wird (wie z.B. in Glaubensgrundkursen), sollen es Suchenden ermöglichen, sich persönlich mit dem Ruf zur Umkehr und zum Glauben an Jesus Christus auseinanderzusetzen.

 

5. Vor und besonders nach Veranstaltungen soll es Raum und Gelegenheit geben, Kontakte zu knüpfen, Beziehungen zu pflegen, Gespräche zu führen und Fragen zu klären.

 

6. Über die zentralen Veranstaltungen hinaus soll es Gästen und Freunden ermöglicht werden, in Kleingruppen und Hauskreisen der Gemeinde persönliche Kontakte zu bekommen.

 

7. Die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde soll mit wiedererkennbaren Materialien und Erscheinungsbildern die Angebote der Gemeinde bekannt machen. Dabei gilt es, die verschiedenen Publikations- und Kommunikationsmöglichkeiten aufeinander abzustimmen, sie immer wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen und ihre qualitativen, technischen und datenschutzrechtlichen Erfordernisse im Blick zu behalten.


Einige ausgewählte Texte zum biblischen Hintergrund – Suchende finden

 Matthäus 28, 18-20
»Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.«


Markus 16, 15-18
»Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.«


Lukas 9, 1-6
»Als er aber die Zwölf zusammengerufen hatte, gab er ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und zur Heilung von Krankheiten. Und er sandte sie, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken gesund zu machen. Und er sprach zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg: weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld, noch soll jemand zwei Unterkleider haben! Und in welches Haus ihr eintretet, dort bleibt, und von da geht weiter! Und wo immer sie euch nicht aufnehmen werden – geht fort aus jener Stadt und schüttelt auch den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie! Sie gingen aber hinaus und durchzogen die Dörfer nacheinander, indem sie die gute Botschaft verkündigten und überall heilten.«


Lukas 19, 3+10
»… und er suchte Jesus zu sehen, wer er sei … Jesus aber sprach zu ihm: Der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist!«


Johannes 6, 35-37
»Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten. Aber ich habe euch gesagt, dass ihr mich auch gesehen habt und nicht glaubt. Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.«


Johannes 20, 21-23
»Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch. Und als er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und spricht zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist! Wenn ihr jemandem die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie ihm behalten.«


Apostelgeschichte 1, 8
»Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.«


Apostelgeschichte 2, 37-41
»Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen … Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan.«


2. Korinther 5, 20
»So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!«